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Grafik: Airborne Laserscandaten
© LGB
Grafik: Airborne Laserscandaten
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Laserscandaten

Airborne Laserscaning (ALS): Das flugzeuggestützte Messen mithilfe von Laserlicht ist eine Methode, die Entfernung des Geländes zum Flugzeug direkt zu bestimmen. Das Ergebnis ist ein flächenhaftes dreidimensionales  Abbild  der  Erdoberfläche. Die Messgeräte (Laserscanner) sind in der vegetationsarmen Zeit in der Lage, Wald- und Krautschichten weitestgehend zu durchdringen. Zusätzlich zu den Objekthöhen des Bewuchses und den Gebäuden werden auf diesem Wege die Geländehöhen erfasst. Der Scanner misst die Entfernung zur Oberfläche, indem er die Laufzeit eines kurzen Impulses infraroter Laserstrahlung bestimmt. Ein Lasersystem ist damit ein aktives Fernerkundungssystem. Es arbeitet in einer Flughöhe zwischen 500 und 2 000 m unabhängig von den Beleuchtungsverhältnissen und kann damit auch nachts eingesetzt werden. Um die genauen Koordinaten (Länge, Breite und Höhe) der von einem Laserimpuls reflektierten  Oberfläche  bestimmen  zu  können, wird die Position des Flugzeugs durch GNSS (Globales Navigations Satelliten System) bestimmt. Weiterhin registriert das INS (Inertiales Navigations-System) die Roll-, Nick- und Gierwinkel des Flugzeugs und somit auch die Richtung der Messung (Richtungsvektoren). Um  ein  möglichst  gleichmäßiges  und  flächiges Punktmuster erfassen zu können, werden je nach Hersteller mehrere hunderttausend Entfernungsmessungen pro Sekunde (Hz) aufeinander folgend gesendet und empfangen. Dazu wird der Laserstrahl immer wieder quer zur Flugrichtung geschwenkt und über die  Erdoberfläche  geführt.  In  Kombination mit der Bewegung des Flugzeugs entstehen auf diese Weise Streifen von Geländehöhenwerten mit einer Messpunktdichte von rund fünf Punkten pro m² Erdoberfläche. Die sich überlappenden Datenstreifen werden nachfolgend zu einem Punktteppich zusammengefügt und nach Werten auf der Erdoberfläche,  sowie  oberhalb  dieser,  sortiert (Klassifikation). Die ALS Daten liegen in Form einer unregelmäßigen dreidimensionalen Punktwolke vor und bilden die Situation zum Zeitpunkt der Befliegung ab. Durch unterschiedliche Erfassungszeitpunkte können z.B. bei Vegetations- und Wasserflächen Höhensprünge auftreten. Die Erweiterung der Datenbestände erfolgt jährlich in kleineren Bearbeitungslosen. Ältere Airborne Laserscandaten (2008-2012) werden als historische Daten angeboten. Die Daten werden über automatisierte Verfahren oder durch Selbstentnahme kostenfrei bereitgestellt. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.

Airborne Laserscaning (ALS): Das flugzeuggestützte Messen mithilfe von Laserlicht ist eine Methode, die Entfernung des Geländes zum Flugzeug direkt zu bestimmen. Das Ergebnis ist ein flächenhaftes dreidimensionales  Abbild  der  Erdoberfläche. Die Messgeräte (Laserscanner) sind in der vegetationsarmen Zeit in der Lage, Wald- und Krautschichten weitestgehend zu durchdringen. Zusätzlich zu den Objekthöhen des Bewuchses und den Gebäuden werden auf diesem Wege die Geländehöhen erfasst. Der Scanner misst die Entfernung zur Oberfläche, indem er die Laufzeit eines kurzen Impulses infraroter Laserstrahlung bestimmt. Ein Lasersystem ist damit ein aktives Fernerkundungssystem. Es arbeitet in einer Flughöhe zwischen 500 und 2 000 m unabhängig von den Beleuchtungsverhältnissen und kann damit auch nachts eingesetzt werden. Um die genauen Koordinaten (Länge, Breite und Höhe) der von einem Laserimpuls reflektierten  Oberfläche  bestimmen  zu  können, wird die Position des Flugzeugs durch GNSS (Globales Navigations Satelliten System) bestimmt. Weiterhin registriert das INS (Inertiales Navigations-System) die Roll-, Nick- und Gierwinkel des Flugzeugs und somit auch die Richtung der Messung (Richtungsvektoren). Um  ein  möglichst  gleichmäßiges  und  flächiges Punktmuster erfassen zu können, werden je nach Hersteller mehrere hunderttausend Entfernungsmessungen pro Sekunde (Hz) aufeinander folgend gesendet und empfangen. Dazu wird der Laserstrahl immer wieder quer zur Flugrichtung geschwenkt und über die  Erdoberfläche  geführt.  In  Kombination mit der Bewegung des Flugzeugs entstehen auf diese Weise Streifen von Geländehöhenwerten mit einer Messpunktdichte von rund fünf Punkten pro m² Erdoberfläche. Die sich überlappenden Datenstreifen werden nachfolgend zu einem Punktteppich zusammengefügt und nach Werten auf der Erdoberfläche,  sowie  oberhalb  dieser,  sortiert (Klassifikation). Die ALS Daten liegen in Form einer unregelmäßigen dreidimensionalen Punktwolke vor und bilden die Situation zum Zeitpunkt der Befliegung ab. Durch unterschiedliche Erfassungszeitpunkte können z.B. bei Vegetations- und Wasserflächen Höhensprünge auftreten. Die Erweiterung der Datenbestände erfolgt jährlich in kleineren Bearbeitungslosen. Ältere Airborne Laserscandaten (2008-2012) werden als historische Daten angeboten. Die Daten werden über automatisierte Verfahren oder durch Selbstentnahme kostenfrei bereitgestellt. Bei Nutzung der Daten sind die Lizenzbedingungen zu beachten.

Erfassungsprinzip vom Airborne Laserscan (ALS)
Erfassungsprinzip vom Airborne Laserscan (ALS)

Produktangebot Laserscandaten

Kosten:
Die Standardabgabe der Daten ist kostenfrei.
Auf Wunsch können die Daten z. B. in anderen Auflösungen, Datenformaten oder Lagebezugssystemen abgegeben werden. Hierbei fallen je nach Aufwand Datenaufbereitungskosten an.
Für ein Angebot wenden Sie sich bitte an den Kundenservice.

Produktangebot Laserscandaten

Kosten:
Die Standardabgabe der Daten ist kostenfrei.
Auf Wunsch können die Daten z. B. in anderen Auflösungen, Datenformaten oder Lagebezugssystemen abgegeben werden. Hierbei fallen je nach Aufwand Datenaufbereitungskosten an.
Für ein Angebot wenden Sie sich bitte an den Kundenservice.


Technische Angaben

  • Datenformat

    • Punktwolke (LAS/LAZ 1.4)
    • Punktwolke (LAS/LAZ 1.4)
  • Verfügbarkeit & Aktualisierungszyklus

    • Die Erweiterung der Datenbestände erfolgt jährlich in kleineren Bearbeitungslosen (gesamt ca. 2.000 km²/Jahr)
    • Die Erweiterung der Datenbestände erfolgt jährlich in kleineren Bearbeitungslosen (gesamt ca. 2.000 km²/Jahr)
  • Geodätische Grundlagen

    • Lage ETRS89 (6-stellig); Höhe DHHN2016 (Höhengenauigkeit ≤ ± 0,3 m),
    • EPSG: 25833
    • Lage ETRS89 (6-stellig); Höhe DHHN2016 (Höhengenauigkeit ≤ ± 0,3 m),
    • EPSG: 25833
  • Datengrundlage

    • flugzeuggestützter Messflug
    • Messpunktdichte = 5P/m²
    • flugzeuggestützter Messflug
    • Messpunktdichte = 5P/m²

Datenbezug