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Mehr Übersicht im Kartenmeer

Clustering für die Kartenviewer-API

- Erschienen am 02.03.2026
Screenshot aus der Karte mit den Standorten der Katastrophenschutz-Leuchttürme im Land Brandenburg © LGB

Manchmal wird eine Karte selbst zum Wimmelbild: viele wichtige Punkte, dicht nebeneinander, kaum noch zu unterscheiden. Genau dieses Phänomen tritt auf, wenn zahlreiche Objekte gleichzeitig dargestellt werden. Die Lösung heißt Clustering – und diese Funktion erweitert jetzt die Kartenviewer-API der LGB.

Was bedeutet Clustering überhaupt?
Clustering bündelt nahe beieinander liegende Punkte zu einer Gruppe – einem Cluster. Statt 100 einzelne Symbole zu sehen, zeigt der Kartenviewer ein Symbol mit einer Zahl, z.B.: „Hier sind 11 Punkte.“ Klick drauf – und die Daten „springen“ auseinander, so dass jede Position einzeln erkennbar ist. Das schafft Übersicht, Geschwindigkeit und Ordnung auf der Karte.

Praxisbeispiel: 332 Katastrophenschutz-Leuchttürme
Ein anschauliches Beispiel sind die 332 stationären Katastrophenschutz-Leuchttürme in Brandenburg. Sie sind landesweit verteilt und dienen im Krisenfall als Anlaufstellen für Information, Koordination und Unterstützung.

Wer alle Standorte gleichzeitig auf einer Karte darstellt, erhält schnell eine dichte Ansammlung von Symbolen – besonders in urbanen Regionen. Eine schnelle Übersicht ist daher schwierig zu erreichen.

Mit der neuen Clustering-Funktion werden nahe beieinanderliegende Standorte automatisch gebündelt. Statt vieler einzelner Symbole erscheint ein gemeinsames Zeichen mit einer Zahl. Erst beim Hineinzoomen lösen sich die Gruppen auf und zeigen die einzelnen Standorte im Detail.

Mehr Klarheit für mehr Sicherheit
Die neue Clustering-Funktion macht die Kartenviewer-API übersichtlicher, performanter und nutzungsfreundlicher.

Gerade bei landesweiten Infrastrukturen wie den Katastrophenschutz-Leuchttürmen zeigt sich der Vorteil deutlich: Auf einen Blick wird sichtbar, wo sich Standorte ballen und wo sie flächig verteilt sind.

Mit der Cluster-Erweiterung verwandelt sich die Karte von einem dichten Punktfeld in ein klar strukturiertes Informationswerkzeug. Nutzerinnen und Nutzer können sich besser orientieren, schneller Entscheidungen treffen und den Überblick behalten – sei es beim Blick auf Schutzorte, Einsatzpunkte oder andere wichtige Einrichtungen.